• Startseite
  • Informationen
  • Kommunikation
  • Benutzer
  • Statistik
  • Download
Willkommen, Gast!   de
Schadensersatz Gleichbehandlungsgesetz Entgeltkürzung Toilettenbesuche arbeitsvertragliche Hauptpflicht Arbeistrecht Siegen Fehlverhalten Ausstempeln Arbeitgeber Schadensersatzpflicht gesundheitliche Folgen Kündigungsschutzklage Wegeunfall Arbeitsloser Anfechtung Schuldanerkenntnis überdurchschnittliches Zeugnis Dumpinglohn schlechte Geschäftslage Vollmacht Arbeitszeit Kündigungsfristen europarechtswidrig Emails ausgedruckt Persönlichkeitsrecht Abfindungszahlung Steuerbegünstigung Mindestlohn Leiharbeit Kündigung Zustimmung Temperaturen Arbeitsplatz gesetzlicher Feiertag § 622 BGB geringwerige Sache Kündigung Krankheit gegenläufige betriebliche Übung Ruhestand Urlaubsabgeltung Kürzung Arbeitslosengeld II Emails Kündigung Arbeitsentgelt unterdurchschnittliches Zeugnis Maßregelungsverbot Arbeitnehmer 0900 Telefonanrufe Kündigung güterverkehrsrechtliche Bestimmungen langfristige Erkrankung Anrufe Astro-Hotlines Gehaltskürzung Toilettenbesuche Hundebiss Arbeitsentgelt Zulage Urlaub Kündigung Arbeitsunfähigkeit Fahrtkostenerstattung Arbeitnehmer Anlernvertrag Pausenzeiten Verallgemeinerung Arbeitslosengeldversicherung Mindestlohnunterschreitung vertragliche Nebenpflicht Hartz IV Bagatelldiebstahl Arbeitsunterlagen Aufhebungsvertrag Drucksituation Parkmöglichkeit Arbeitsplatz Urlaubsabgeltung Kleinbetrieb Geltungsbereich Tarifvertrag Raucherpausen Beleidigung Arbeitskollegen qualifiziertes Zeugnis Arbeitsleistung Fragen Vergütungsberechnung Kündigungsdrohung Krankheit Anspruch Karenzentschädigung Arbeitgeberkündigung Arbeitszeiterfassung Vostellungstermin Unfallversicherung Arbeitsvertragsklausel unwirksam Kündigungsfristen Arbeitsrecht Arbeitsunfähigkeit Entgeltfortzahlung schriftliche Abmahnung Urlaubsabgeltung Mindesturlaub Zeugnisberichtigungsanspruch Arbeitszeitverringerung Arbeitnehmer familiäres Vertrauensverhältnis zusammenhängender Urlaubsanspruch Urlaubsgeld Tarifeinheit aufgehoben Verschwiegenheitspflicht Arbeitslosengeld II Überzahlung Widerruf Weihnachtsgeld Ausbildungsvertrag Fürsorgepflicht Arbeitgeber Arbeitsentgelt Verschwiegenheit Unanwendbarkeit § 622 BGB gesetzliche Kündigungsfristen Agentur für Arbeit Kündigungsfrist Abfindung Fälligkeit Dienstvergehen Emails Abmahnung Arbeitsunfähigkeit Urlaubsangeltung Aufhebung betriebliche Übung Arbeitsvertrag unwirksam Anspruch Zigarettenpause Arbeitsunfähigkeit Weihnachtsgeld Masseschulden betriebliche Veranstaltung Tarifvertrag Leiharbeiter Arbeitgebersemails Arbeitsverhältnis Urlaubsansprüche Verfall Arbeitspflichtverletzung Telefonate Diensttelefon Masseverbindlichkeit Unterschlagungsvorwurf Kündigung Vereinbarung Zeugnistext Anrufe Kartenleger gesetzliche Unfallversicherung Anspruchsvoraussetzungen Zulage Bedarfsberechnung Zeugnis Schadensersatz Leiharbeiter Kündigung Sonntagsarbeit Verstop Arbeitspflichten Kündigung Beleidigung schwierige Persönlichkeit Anordnung Feiertagsarbeit Abfindungszahlung Steuern Kündigung Prozessarbeitsverhältnis vorherige Abmahnung Hochrechnung Pausen Beschäftigungsverhältnis Wegeunfall Vorstellungstermin Kündigung durch Arbeitgeber Arbeitsrechtsbroschüre WEihnachtsgeld betriebliche Übung Diebstahlsvorwurf Kündigung Weisungsrecht Arbeitgeber Unterschlagung Arbeitnehmereigentum Veruntreuung Arbeitsentgelt Abfindungszahlung Arbeitsort Fahrtkosten Parkplatzanspruch Arbeitsplatz Sozialauswahl Arbeitnehmer Karenzentschädigung Verschwiegenheitsklausel Arbeitsvertrag Kündigung Abmahnung Arbeitsgericht Gefälligkeitsquittung Meinungsfreiheit Arbeitnehmer Raucherpausen Kündigung Arbeitnehmerkündigung Grundkündigungsfrist betriebsbedingte Kündigung Hitzfrei Arbeitnehmer Schwarzarbeit Krankheit EDV-Admin Kündigung Arbeitsunfähigkeit Schwarzarbeit Anordnungs Sonntagsarbeit Ausgleichsanspruch Beamte kritische Arbeitnehmeräußerung Arbeitnehmer Einsatzort Fahrtkostenerstattung Frist Kündigungsschutzklage Tarifvertragswahl Arbeitnehmer Chef geschlagen Verspätungen Kündigung Anspruch Parkmöglichkeit unverzügliche Meldung Zigarettenpause Arbeitnehmer Parkplatz Kündigungsschutzgesetz Probezeit Diebstahl Arbeitnehmereigentum Zuschläge Tarifvertrag Arbeitsplatzumsetzung Leiharbeiter Kündigung Schlägerei Beleidigung Kündigung Arbeitnehmer verbindliches Wettbewerbsverbot Hundebiss Entgeltfortzahlung Feiertagszuschlag Ostersonntag Raucherpausen Interessenabwägung fritslose Kündigung Beleidigung Kunden Anspruch Schichtzulage Arbeitsunfall eigenmächtige Pausen Mitnahme Gegenstände Insolvenz Arbeitsbeginn Verspätung Vorgesetztenbeleidigung Personalratszustimmung Kündigung Unterschrift Kündigung Arbeitslosmeldung Privatemails Kündigung Arbeitszeitverteilung Gehaltskürzung Arbeitszeugnis Wahrheitspflicht Unterschlagung Arbeitgeber Schwerbehindertenzusatzurlaub Arbeitsplatzabbau Raucherpause Arbeitnehmer krankheitsbedingte Kündigung Abfindungsanspruch Glichbehandlungsgrundsatz Arbeitnehmer Abmahnung Tarifvertrag Feiertagszuschlag Zeugnisanspruch Dienstjubiläum Zahlungseinstellung Weihnachtsgeld Kündigungsfristen Kündigungsdrohung Arbeitsunfähigkeit Kündigungsfrist 25. Lebensjahr Falschauskunft Arbeitgeber verhaltensbedingte Kündigung Vorgaben Bundesurlaubsgesetz Kündigung Diebstahl Vertragsverletzung Kündigung Arbeitspflicht Urlaubsteilung Bundesurlaubsgesetz unerlaubte Pausen Insolvenzgeld Internetnutzung Kündigung Kündigungsschutzverfahren Arbeitnehmer Internetnutzung körperlicher Angriff Arbeitszeitreduzierung Arbeitnehmerabmahnung Vorstellungsgespräch Sonderzahlung Arbeitgeber Kollegenbeleidigung Arbeitsqualität Arbeitnehmer Betriebsratszustimmung Kündigung Bußgeldübernahme Arbeitgeber Auskunftserteilung Arbeitgeber Kündigung Schweigeruch Kündigung Neuvermählung Fälligkeit Abfindung Arbeitnehmer Anpassungsprobleme frsitlose Kündigung Zulage Arbeitsunfähigkeit Bagatellkündigung Geldzahlung Arbeitsvertrag Sittenlehre Arbeitspause Rauchen Vollmacht Arbeitsrecht Verschwiegenheit Arbeitskollegen Nutzungsbedingungen Angaben § 5 TMG sittenwidrigkeit Schuldanerkenntnis Pflandflasche geklaut Raucherpause Wegeunfall Übernachtung Überstunden Diskriminierung Herkunft Unterschlagungsverdacht Aufhebungsvertrag Internetnutzungserklärung Treuepflicht Kündigung Auszubildender Gratifikationen Kürzung Kündigung treuwidrig Vorgesetzten geschlagen Geheimhaltungsklausel Arbeitsvertrag Feiertagsarbeit Kündigung Arbeitsaufforderung Arbeitsplatz Lehrling Angriff Arbeitskollegen Kündigungsgrund Probezeit Emails gelesen Nebentätigkeitsuntersagung Arbeitslosengeldkürzung Selbstständiger Arbeitslosengeld Weihnachtsgeldkürzung Arbeitsunfähigkeit Kündigung Fürsorgepflicht Kündigung Arbeitslosengeldversicherung Formvoraussetzungen Kündigung beitragspflichtiger Arbeitslohn mehrere Tarifverträge Kinderbettdiebstahl Wegeunfall Wohnort Hitze Arbeitsplatz Abwicklungsvertrag Urlaubsabgeltungsanspruch Beamte Untersagung Nebentätigkeit Ausbeutung Arbeitnehmer Schadensersatz Arbeitgeber Ausbildungsvergütung AU-Bescheinigung Höchsttemperatur Arbeitsplatz fristlose Kündigung Lenkzeitüberschreitung Zeugnisanspruch Arbeitnehmer Erwerbsquelle Erholungsurlaub Beamte Kündigungsfristen unwirksam Mindeslohn Arbeitnehmer klimatisierte Arbeitsräume Kündigung Personalratsmitglied Zigarettenpause Raucherraum Schmerzensgeld Abmahnung Arbeitnehmer Kündigung Verhältnismäßigkeit Aufhebungsvertrag Raucherpausen überschritten Arbeitsqualität Zielvereinbarung Arbeitgeber privat surfen nachgewiesene Bewirtungskosten Arbeitsrechtsflyer telefonische Nachfrage Zusatzurlaub Abgeltung Kündigung Probezeit ALG II Zeugnisberichtigung Kündigungsschutzgesetz arbeitgeberseitige Kündigung boshaft Anlernvertrag zulässig tarifvertraglicher Mehrurlaub Leistungsbeurteilung Arbeitgeberhaftung Hundebiss Arbeitsunfähigkeit Tätigkeit Konkurrenzunternehmen Zeugnisnote schriftliche Arbeitsanweisungen Schichtzulage Urlaub Fahrtkostenerstattung Leiharbeiter Mobbing Schadensersatz Arbeitsgericht Siegen Kündigung Gleichbehandlungsgrundsatz Abfindungszahlung Teilbeträge Datenschutz Anspruch Raucherraum Notwehr Arbeitsrecht 2010 Minderheit Diskriminierung häufige Verspätungen Kündigungsfristen Arbeitnehmer deutsche Kündigungsfristen Lehrling Weiterbeschäftigung Erkrankung Arbeitnehmer Entzug Arbeitsleistung Ausbildungsberuf Vergütung arbeitsvertragliche Rücksichtnahmepflicht ALG notarielles Schuldanerkenntnis Zeugnistext fehlende Arbeitspflicht Weihnachtsgeld Arbeitsloengeld I Arbeitsvertrag Glaubenslehre Diebstahl Kündigung Arbeitszeugnis Mindesturlaub Abgeltung ordentliche Kündigung schutzwürdige Arbeitnehmerinteressen Kündigung Abfindung Unverhältnismäßigkeit Kündigung Arbeitgeber mobbt Amtsarztbesuch abgelehnt Arbeitnehmer Persönlichkeitsprobleme Verwandtschaftsverhältnis fristgerechte Kündigung Impressum Direktionsrecht Arbeitgeber Diebstahlskündigung Leistungsunfähigkeit Arbeitnehmer Formunwirksamkeit Kündigung Kündigung Unterschlagung Arbeitslosengeld körperliche Auseinandersetzung tariflicher Zulagenanspruch unzureichende Deutschkenntnisse Dumpinglohn Strafbarkeit Meldung Arbeitslosigkeit zusammenhängender Urlaub Beweiswert AU Bescheinigung falsche Zeitangaben Ossi Diskrminierung unverbindliches Wettbewerbsverbot Zielvereinbarung Sonderzahlung


Onlinerechtsberatung

Kalender

Juli 2010
M D M D F S S
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31

Wer ist online?

Einklappen
  • Gäste: 1

Twitter

free twitter icons

Willkommen bei Arbeitsrecht Siegen

 

Wir möchten Ihnen auf unserer Seite "ArbeitsrechtSiegen" umfassende Informationen zum Themenbereich Arbeitsrecht näher bringen. In einem kostenlosen Arbeitsrechtsforum können Sie arbeitsrechtliche Fragen stellen. Desweiteren können Sie sich in einem Blog über Arbeitsrechts-Higlights erfreuen oder in den Rubriken "News" und "Artikel" rechtlich fortbilden. Zudem können Sie mehrere RSS-Feeds abonnieren.

Um sich bei ArbeitsrechtSiegen anzumelden, müssen Sie auf den Link "Registrieren" klicken. Sodann müssen Sie die notwendigen Registrierungsangaben  (z.B. Benutzername, Passwort, E-Mail usw. ..) tätigen. Sobald Sie die notwendigen Angaben getätigt haben (alle übrigen Angaben erfolgen auf freiwilliger Basis), erhalten Sie eine Registrierungsemail, in der sich ein Registrierungslink befindet. Diesen Registrierungslink müssen Sie anklicken und Ihre Registrierung bei dem Portal ArbeitsrechtSiegen bestätigen. Nach der Bestätigung des Registrierungslinks sind Sie bei dem Portal ArbeitsrechtSiegen angemeldet.

Ihr

Hans Jürgen Kotz

Rechtsanwalt  

Fachanwalt für Arbeitsrecht

 

Rechtsanwälte Kotz

RA Hans Jürgen Kotz und RA Dr. Christian Kotz

Siegener Straße 104 - 57223 Kreuztal

Telefon: 02732/791079 - Telefax: 02732/791078

Email: info@arbeitsrechtsiegen.de


Routenplaner - Ihr Weg zu den Rechtsanwälten Kotz

Fragen und Antworten zum Arbeitsrecht:

1. unzulässige Fragen beim Vorstellungsgespräch:

Bei Einstellungsgesprächen muss der Arbeitsnehmer die Fragen des Arbeitsgebers wahrheitsgemäß beantworten. Beantwortet der Arbeitnehmer die Fragen des Arbeitsgebers nicht wahrheitsgemäß, so kann der Arbeitgeber den Arbeitsvertrag später wegen arglistiger Täuschung nach § 123 BGB anfechten. Es gibt jedoch Fragen des Arbeitgebers die unzulässig sind. Stellt ein Arbeitgeber eine unzulässige Frage, so kann der Arbeitgeber bei einer wahrheitswidrigen Antwort des Arbeitsnehmers den Arbeitsvertrag nicht nach § 123 BGB anfechten. Unzulässig sind u.a. Fragen nach: Gewerkschaftszugehörigkeit, Vorstrafen (Ausnahme z.B. Kassiererin), Vermögensverhältnissen, persönlichen Lebensverhältnissen (Heirat, Lebensgemeinschaft, sexueller Ausrichtung, Religion etc.), Aidserkrankung (umstritten), Gesundheitszustand (nur wenn es sich auf die konkrete Stelle bezieht), Schwangerschaft (bei unbefristetem Arbeitsverhältnis).

2. Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers:

Der Arbeitnehmer hat über die ihm im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit erlangten Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse Verschwiegenheit zu bewahren. Dies gilt unabhängig von einem etwaigen Hinweis oder einer konkreten Vereinbarung im Arbeitsvertrag.

3. Überstunden:

Überstunden leistet ein Arbeitnehmer nur dann, wenn er über die vereinbarte Arbeitszeit hinaus zusätzliche Arbeit leistet und diese Arbeiten von seinem Arbeitgeber veranlasst oder geduldet wurden. Die Darlegungs- und Beweislast beim Streit über getätigte Überstunden liegt beim Arbeitnehmer. Er muss zeitlich und örtlich darlegen, wann und wie viele Überstunden er getätigt sowie wer die Überstunden angewiesen hat.

4. Urlaubsgeld/Weihnachtsgeld:

Sind nicht selbstverständlich. Ein Anspruch besteht nur, wenn Urlaubs- und Weihnachtsgeld im Arbeitsvertrag vereinbart, im Tarifvertrag oder einer Betriebsvereinbarung geregelt oder eine diesbezügliche betriebliche Übung im Betrieb besteht.

5. Abmahnung:

Eine Abmahnung ist die Aufforderung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer, ein vertragswidriges Verhalten sofort zu beenden sowie die Androhung, dass im Wiederholungsfalle der Bestand des Arbeitsverhältnisses gefährdet ist. Der Arbeitnehmer muss vor Ausspruch der Abmahnung von dem Arbeitgeber zum Vorfall angehört werden. Eine Abmahnung basiert auf dem Rügerecht des Arbeitgebers, das sich aus § 611 BGB ergibt. Eine fehlerhafte Abmahnung kann wieder aus der Personalakte entfernt werden. In jedem Fall kann der Arbeitnehmer eine Gegendarstellung zur ausgesprochenen Abmahnung zur Personalakte reichen.

6. Probezeit - Kündigungsfristen:

In der vereinbarten Probezeit kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von 2 Wochen nach § 622 Abs. 3 BGB gekündigt werden. Die 2-wöchige Kündigungsfrist gilt jedoch längstens für die ersten 6 Monate des Arbeitsverhältnisses. Danach gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen. In einem Tarifvertrag können die Kündigungsfristen abgekürzt werden.

7. Kündigung:

Eine Kündigung ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung. Sie bedarf keiner Annahme. Die Kündigung kann zum nächstmöglichen Kündigungstermin oder fristlos erklärt werden. Sie wird wirksam, sobald sie der anderen Vertragspartei zugegangen ist. Gemäß § 623 BGB bedarf eine Kündigung zwingend der Schriftform. Die elektronische oder mündliche Form ist unwirksam.

8. Kündigung bei Krankheit:

Eine Kündigung kann auch ausgesprochen werden, wenn der Arbeitnehmer arbeitsunfähig erkrankt ist.

9. Kündigung bei Beleidigung:

Ein Arbeitsverhältnis kann vom Arbeitgeber fristlos nach § 626 BGB gekündigt werden, wenn ein Arbeitnehmer seine Vorgesetzten, Kollegen oder Kunden grob beleidigt (z.B. „Du Ars…, „faules Schw…“). Der Ausspruch einer fristlosen Kündigung ist selbst bei groben Beleidigungen des Arbeitnehmers nicht immer rechtmäßig.

10. Kündigung bei Bagatelldiebstählen:

Ein Arbeitsverhältnis kann vom Arbeitgeber fristlos gekündigt werden, wenn ein Arbeitnehmer Arbeitgebereigentum unterschlägt oder entwendet. Das Bundesarbeitsgericht (Fall „Emmely“, Urteil vom 10.06.2010, Az.: 2 AZR 541/09) ist der Ansicht, dass bei einem Diebstahl oder einer Unterschlagung von geringwertigen Gütern eine fristlose Kündigung unter Umständen unwirksam ist und das Verhalten des Arbeitnehmers vom Arbeitgeber lediglich abgemahnt werden darf.

11. Kündigungsfristen:

Geregelt sind die gesetzlichen Kündigungsfristen in § 622 BGB. Die Grundkündigungsfrist beträgt 4 Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. Für arbeitgeberseitige Kündigungen verlängern sich die Kündigungsfristen nach § 622 Abs. 2 BGB (siehe Tabelle unter Übersicht). Die Dauer des Beschäftigungsverhältnisses (jeweilige Kündigungsfrist) richtet sich nach dem Zugang der schriftlichen Kündigung. Für Arbeitnehmer gilt die Kündigungsfrist von 4 Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. Es sei denn, es bestehen arbeitsvertragliche oder tarifvertragliche Besonderheiten.

12. Frist für die Einlegung einer Kündigungsschutzklage:

Vorsicht! Nach § 4 Abs. 1 Kündigungsschutzgesetz muss der Arbeitnehmer innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung eine Kündigungsschutzklage bei dem zuständigen Arbeitsgericht erheben, mit dem Antrag, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst worden ist. Die Frist beginnt schon mit dem Zugang der Kündigung und nicht erst mit der Kenntnisnahme derselben. Das Kündigungsschutzgesetz gilt, sobald das Arbeitsverhältnis länger als 6 Monate bestanden hat und kein Kleinbetrieb vorliegt (Arbeitsvertrag vor dem 1.1.2004 abgeschlossen 5 Arbeitnehmer, danach 10 Arbeitnehmer).

13. Abfindung:

Eine Abfindung stellt eine Entschädigungszahlung für den Verlust des Arbeitsplatzes dar. Bei der Höhe der Abfindung kann man in der Regel von einem ½ Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr ausgehen. Die Abfindung kann zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber frei verhandelt werden. Die Vereinbarung bzw. der Erhalt einer Abfindung kann dazu führen, dass diese im Rahmen der Arbeitslosengeldzahlung angerechnet wird bzw. dass der Arbeitslosengeldanspruch ruht, wenn die reguläre Kündigungsfrist nicht eingehalten wurde.

14. Arbeitslosmeldung:

Gekündigte Arbeitnehmer müssen sich innerhalb von 3 Werktagen bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitssuchend melden. Bei nicht fristgerechter Meldung kommt es in der Regel zu einer Arbeitslosengeldkürzung. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Arbeitnehmer die Verpflichtung zur unverzüglichen Meldung kennt oder von seinem Arbeitgeber hierauf hingewiesen wird. Eine Kürzung des Arbeitslosengeldes kommt nicht in Betracht, wenn sich der Gekündigte aus Unkenntnis über die Regelung zu spät bei der Arbeitsagentur gemeldet hat.

15. Zeugnisanspruch:

Der Arbeitnehmer hat gegenüber dem Arbeitgeber einen Anspruch auf Erteilung eines Zeugnisses. Man unterscheidet  zwischen einfachen (nur Angaben zu Art und Dauer) und qualifizierten (Angaben zu Art, Dauer, Leistung und Verhalten) Zeugnissen. Die Pflicht zur Ausstellung trifft den Arbeitgeber. Der Anspruch auf Zeugniserteilung besteht bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Nach Erhalt einer Kündigung sollte man sich sofort ein Zwischenzeugnis ausstellen lassen. Das Zeugnis ist schriftlich (auf haltbarem Papier von guter Qualität) auszustellen. Es darf keine Verschmutzungen enthalten.

16. Zeugnisberichtigungsanspruch:

Häufig enthalten Zeugnisse versteckte Botschaften. Der Arbeitnehmer hat einen Anspruch auf die Erteilung eines Zeugnisses, dass nach Form und Inhalt den gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Der Arbeitnehmer hat einen Anspruch auf ein durchschnittliches Zeugnis (Note: 3). Möchte er ein besseres Zeugnis, so muss er beweisen, dass seine Leistungen über dem Durchschnitt lagen. Erteilt der Arbeitgeber ein schlechteres Zeugnis, so muss er beweisen, dass die Arbeitsleistungen unterdurchschnittlich waren. Erteilt der Arbeitgeber ein Zeugnis, dass den Anforderungen nicht entspricht, so hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf die Ergänzung bzw. Berichtigung des Zeugnisses.

Suchen

Rechtsanwälte Kotz

Forum - Top 10

Eingliederungszuschuss beantragt- erhalten.Jetzt soll plötzlich kein Arbeitsvertrag zustandekommen.Mündliche Abreden,Aufgaben, Arbeitszei...
Sehr geehrte Damen und Herrn, Arglistige Täuschung durch Leihfirma“ kann man das als wichtigen Grund einer Selbstkündigung betrachten? Ic...
Ich möchte meinen Arbeitsvertrag von einer 40stunden Woche auf eine 38stunden Woche minimieren. Jetzt gibt mein Arbeitgeber einen Vors...
Hallo, mir wurde von meinem Vorgesetzten in Abwesenheit „Urlaub“ mein Schreibtisch Aufgebrochen ist das Rechtens ??
Hallo, ich arbeite in einem großen Wohnungsunternehmen (ca. 170.000 Wohnungen) im Bereich des Facility-Managements (Hausmeisterservice) i...
Hallo zusammen, hab heut von einer guten Freundin erfahren das mein ehemaliger Arbeitgeber seinen Angestellten, darunter auch sie, verbot...
Für mich selbst eine neue Thematik: Lt. Vetrag beträgt die regelmäßige Arbeitszeit durchschnittlich 20 h/ Woche. Macht mindestens 80h/Mon...
Hallo  zusammen, wie sieht das aus, wenn man gekündigt wird, man eine Frist vereinbart und man als AN vorher schon eine Stelle antreten k...
wie verhält es sich, wenn dem nach §14 (2) TzBfG Beschäftigten während der 2-jährigen Befristung, einseitige vom Arbeitgeber nicht mit de...
Mir wude von meinem Chef zum 30.09.09 gekündigt.Mein Lohn kam erstens zu spät und zweitens mit einem Lohnabzug für die hälfte der Kosten ...

Arbeitsrechts-Flyer

Arbeitsrecht Fragen & Antworten

RSS-Feed-Artikel

RSS-Feed-Artikel

Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | (c) Rechtsanwälte Kotz Kreuztal/Siegen 2010